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Verwaltungsgemeinschaft Lechfeld - Gemeinden Untermeitingen und Klosterlechfeld  |  E-Mail: info@lechfeld.de  |  Online: http://www.lechfeld.de

Breitbandausbau (DSL): Diskriminierungsfreien Zugang für alle Anbieter

DSL Ausbau

Update Jan. 2013:

 

Uns wurde von einigen Gemeindebürgern berichtet, dass über einen kleinen Umweg möglich sein soll, über einen anderen Anbieter ein DSL 16.000 zu bekommen. Nach unseren Informationen muss nur eine Neuanschluss parallel zur bestehenden Leitung beantragt werden. Sicherlich entsteht dabei eine Überbrückungsphase, wo doppelte Gebühren anfallen.


Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an die VG Lechfeld (tel. 08232/5009-11)

 

 

 

Update: Auf ausdrücklichen Wunsch des Gemeinderates wurden die größten DSL-Anbieter um schriftliche Stellungnahme gebeten. Lediglich durch Vodafone erhielt die Verwaltungsgemeinschaft Lechfeld eine schriftliche Antwort. Alle Anbieter wurden mehrmals schriftlich, auch per Fax und E-Mail, um Stellungnahme gebeten.

Der Anbieter Vodafone wird sich nicht in das Glasfasernetz der Telekom einmieten. Es wird geplant, eine LTE (4G) Antenne zu errichten und die potenziellen Kunden über Funk zu versorgen. Das Antwortschreiben wird auf der Internetseite www.lechfeld.de veröffentlicht.

Diese Situation spiegelt sich nicht nur auf dem Lechfeld wieder. Betroffen sind sämtliche Kommunen (1.301 von 2.056 bayerischen Gemeinden), die über die Breitbandinitiative tätig waren.

 

 

Die Lechfeldgemeinden Klosterlechfeld und Untermeitingen haben in diesem Jahr aus Eigenmitteln und Fördergeldern einen glasfasergebundenen Breitbandausbau mit der Telekom durchgeführt. Insgesamt wurden knapp 400.000,- € durch die öffentliche Hand investiert. Momentan stellt der Ausbau jedoch nur eine punktuelle Verbesserung dar, weil offensichtlich nur Endkunden der Telekom von dem Breitbandausbau profitieren (Marktanteil rund 50 %).

Nach unseren Informationen ermöglicht die Telekom nach den Regelungen der Bundesnetzagentur einen diskriminierungsfreien Zugang zur neu installierten Technik. Vielen Bürgerinnen und Bürgern stellt sich nun die Frage, ob die anderen Wettbewerber von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und ebenfalls höhere Bandbreiten anbieten werden.

Unabhängig davon weisen wir darauf hin, dass in vielen Anschlussbereichen Kabeldeutschland verfügbar ist und dort zwischenzeitlich Leitungen mit bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung gestellt werden.

Nachstehend die offizielle Stellungnahme der Telekom:

„Die Deutsche Telekom gewährt auch nach dem Breitbandausbau allen Wettbewer-ben einheitlich und diskriminierungsfrei Zugang zu ihrer Infrastruktur. Dabei haben die Wettbewerber die Wahl zwischen verschiedenen Zugangspunkten zur Netzinfrastruktur der Telekom oder einheitlichen Dienstleistungen. Während TK-Unternehmen mit eigener Netzinfrastruktur vor allem passive Vorleistungsprodukte beziehen, kaufen Reseller ohne eigenes Netz vorwiegend aktive Produkte (z.B. WIA, Wholesale Internet Access) ein. Wie die Vorleistungsprodukte aussehen, hat die Bundesnetzagentur festgelegt (Ausnahme sind freiwillige Angebote wie VDSL-Wholesale).

Natürlich haben Wettbewerber auch die Möglichkeit, Vorleistungsprodukte für An-schlüsse über Outdoor-Technik zu bekommen (das ist das, was im Allgemeinen bei Projekten mit Beteiligung von Kommunen aufgebaut wird). Soweit es um aktive Vor-leistungen geht, kann unsere Produktionsplattform zudem gar nicht unterscheiden, ob dem Produktionsauftrag ein Wettbewerberauftrag ("Wholesale") oder ein Tele-kom-Endkundenauftrag zugrunde liegt.

Der Kunde - ob Telekom-Endkunde oder Wholesale - bestellt immer ein Produkt mit einer bestimmten Bandbreite. So sind auch die Produktportfolios aufgebaut. Kann ein Produkt, z. B. aufgrund der gewünschten Bandbreite, nur über existierende Outdoor-Technik geliefert werden, wird auch im Wholesale diskriminierungsfrei damit realisiert. (Wenn der Hinweis gestattet ist: Auch die Lieferung von Vorleistungen an Wettbewerber stellt für die Deutsche Telekom einen nicht zu vernachlässigenden Umsatzanteil dar)

Ggf. muss sowohl bei eigenen Kunden als auch im Wholesale eine höhere Bandbreite nachbestellt werden. Alles Nähere regeln die Rahmenvereinbarungen zwischen den beteiligten Carriern und der Deutschen Telekom.
Noch ein Hinweis: Die Deutsche Telekom übermittelt keine Ausbaupläne oder ir-gendwelche Informationen zu Ausbaugebieten. Die Deutsche Telekom erhält viel-mehr über ein automatisiertes Verfahren konkrete Aufträge für einzelne Anschlüs-se. Und wenn diese Aufträge vollständig sind, dem abgeschlossenen Rahmenvertrag entsprechen und technisch produzierbar sind, dann werden diese Aufträge auch beliefert.

Sie dürfen sicher sein, dass allen namhaften Wettbewerbern die Verpflichtungen der Deutschen Telekom bekannt sind. Sofern sich die Deutsche Telekom aus Sicht der Wettbewerber nicht korrekt verhalten würde, würde der Deutschen Telekom sicherlich umgehend ein Missbrauchsverfahren der Bundesnetzagentur ins Haus stehen.“

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