Heimatgemeinde Klosterlechfeld
Modern, attraktiv und zukunftsorientiert für unsere Bürgerinnen und Bürger
Klosterlechfeld
Eingebettet in die weite Landschaft entlang des Lechs, verbindet Klosterlechfeld auf charmante Weise ländliche Idylle mit einer guten Anbindung an die nahe Stadt Augsburg.
Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Kloster verbunden, das dem Ort seinen Namen gab und bis heute das kulturelle Bild prägt.
Gepflegte Straßen, eine starke Gemeinschaft und die Nähe zur Natur machen Klosterlechfeld zu einem Ort, an dem Tradition und modernes Leben harmonisch zusammenfinden.
Ortsplan von Klosterlechfeld
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Das Gemeindeblatt für Klosterlechfeld
Sehenswürdigkeiten in Klosterlechfeld
Viel Spaß beim Erkunden.
Franziskusbrunnen
Am 22. Juli 2001 konnte auf dem Franziskanerplatz im Schatten der Wallfahrtskirche ,,Maria Hilf“ der vom Bildhauer Hans Wachter entworfene Franziskusbrunnen eingeweiht werden. Er ergänzt das Ensemble Kloster – Kirche – Franziskanerplatz – Kalvarienberg in attraktiver Weise und wurde weitgehend mit Spenden der Bürger finanziert. Der Kemptener Künstler hat Symbole aus dem Leben des heiligen Franziskus in meisterhafter Weise einfließen lassen.
Kalvarienberg
Der Kalvarienberg in Klosterlechfeld, der in unmittelbarer Nähe der Kloster- und Wallfahrtskirche Maria Hilf liegt, wurde 1719 erbaut. Architekt dieses wohl einzigartigen Kalvarienbergs war der Franziskaner-Pater Sebastian Höß. An Stelle eines Berges erdachte sich Höß einen runden zylindermäßigen Baukörper. Eine Ölbergszene und das Heilige Grab finden Platz in seinem Inneren. Außen führen zwei großzügige Treppen hinauf zur Plattform. Darauf erheben sich drei ausdrucksvolle Kreuzesdarstellungen. Unter dem Kreuz Jesu stehen Maria und Johannes. Kreuzwegstationen umrunden die Anlage. Seit 1739 ist der Kalvarienberg Eigentum der Kirchenstiftung und wurde bereits mehrmals durch Spenden der Bevölkerung restauriert. Von 1798 bis 1978 wurden durch Spenden der Bevölkerung restauriert. Von 1798 bis 1978 wurden die verstorbenen Franziskaner hier beerdigt und später in den örtlichen Waldfriedhof umgebettet. Anlässlich der Errichtung des Kalvarienberges wurde der Grabstein als Gedenkstein wieder in den Kalvarienberg verlegt.
Kloster
Die Klosteranlage ist ein ehemaliges Kloster der Franziskaner Observanten in Klosterlechfeld in der Diözese Augsburg. Schon im Jahre 1606 wurde ein kleines ,,Capuzinerkloster“ gebaut, am 25. August 1668 ein Neubau bezogen. Bis 1738 wurde das Kloster immer wieder vergrößert und verändert. Es gehörte anfangs zur Oberdeutschen Franziskanerprovinz. Es wurde ab 1668 zum Konvent erhoben. 1715 wurde es zum Studienkloster für den Ordensnachwuchs.
1803 übernahm der Deutsche Orden das Kloster und richtete darin ein Zentral- oder Aussterbekloster für die Franziskaner der aufgehobenen Klöster ein; es durfte keine Novizen aufnehmen. Gottesdienste waren nur in der Klosterkirche erlaubt. 1806 ging das Kloster im Rahmen der Säkularisation an das Königreich Bayern über.
Am 18. Juni 1830 erlaubte König Ludwig I. von Bayern den Fortbestand des Franziskanerkonvents, in dem noch vier Ordenspriester und ein Laienbruder lebten. Die Franziskaner wirkten dort segensreich bis zum Jahre 1993. Während des Zweiten Weltkrieges diente das Kloster zeitweise als Lazarett.
Obelisk
Wallfahrtskirche Maria Hilf
Als ein besonderer Blickfang strahlt die Wallfahrtskirche ,,Maria Hilf“ aus dem früheren 17. Jahrhundert, weit in das Lechfeld hinaus und lädt damit viele Besucher aus Nah und Fern ein. Erbauer der ursprünglichen Kapelle war Elias Holl aus Augsburg, der sich das Pantheon in Rom zum Vorbild genommen hatte. Die Weihe der kleinen Kirche erfolgte am 13. Juni 1604 durch den Augsburger Weihbischof Dr. Sebastian Breuning. Das neue erbaute Kirchlein wurde rasch ein berühmter Wallfahrtsort, so dass es bald vergrößert werden musste. Ende des 17. Jahrhunderts erhielt die Kirche ihre jetzige Form. Die Blütezeit der Wallfahrt war das 18. Jahrhundert. Im Jahre 1720 wurden 105.000 Kommunikanten und bis zu 200 Prozessionen gezählt. Das Innere wurde 1739 bis 1748 in Rokokoformen umgestaltet bzw. ergänzt. Klosterlechfeld war damals nach Altötting der zweitgrößte Wallfahrtsort Bayerns.
Interessante Zahlen & Daten für Klosterlechfeld
561
m. ü. NHN
3.059
Einwohner
(Stand Dez. 2023)
1.296
Einwohner je Quadratkilometer
2,36
Quadratkilometer Fläche
30
Geburten 2023
28.056
Quadratmeter Biotop "Alte Schachtel"
550
Quadratmeter Blühstreifen am Bahnübergang, Schwabstadler Straße und an der Schule
