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Gemeindearchiv

Im Gemeindearchiv Graben werden alle geschichts- und archivwürdigen Unterlagen der Gemeinde aufbewahrt. Auszüge daraus finden Sie hier.
 
Wenn Sie zuhause Fotos oder Postkarten haben, die für die Gemeindegeschichte von Bedeutung sein könnten, bitten wir Sie, uns diese zur Verfügung zu stellen. Wir können das Material einscannen und Ihnen kurzfristig unversehrt wieder zurückgeben.

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Logo des gemeindearchivs in Graben.
Ansprechpartnerin

Karina Pade

Kommunalarchivarin
Gemeindearchiv Graben
 
Rathausplatz 1, 86836 Graben
 
08232 9621-20
karina.pade@graben.de

Laufende Beiträge

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Graben.

Wappen

In Blau über einem silbernen Schaufelblatt ein steigendes goldenes Reh, darüber im rechten Obereck eine goldene Lilie.

Geschichte

Aus der Zeit um 1810 ist ein kleines Siegel mit der Umschrift “Gemeindeverwaltung Graben” bekannt, das in einem Schild eine Schaufel zeigt. Die Schaufel steht für den Ortsnamen, der schon im 11. Jahrhundert belegt ist und “bei den Gräben” bedeutet. Es handelt sich dabei um alte Bewässerungsanlagen, vielleicht sogar römischen Ursprungs.

 

Das Reichsheroldenamt stimmte 1837 dem Hoheitszeichen zu, wünschte aber das Wappenbild in ein Schild mit den “Farben der Stadt Augsburg”, Rot und Grün, um die engen Handelsbeziehungen des Ortes mit der ehemaligen Reichsstadt darzustellen. Diesem Vorschlag folgend zeigte das Wappen in Grün einen roten Pfahl, darin eine silberne Grabschaufel.

 

König Ludwig I. genehmigte durch Signat Wappen und Siegel am 29. September 1837. Das neue Gemeindewappen zeigt weiterhin das überlieferte Sinnbild des Ortes, die Schaufel, möchte aber zugleich mehr auf die Geschichte des Ortes eingehen. Graben ist der Heimatort der Fugger.


Nach der Trennung der Familie in der Mitte des 15. Jahrhunderts in die Linien “Fugger vom Reh” und “Fugger von der Lilie” kam es auch zu einer Teilung des umfangreichen Grundbesitzes in Graben. Dies kommt mit der Darstellung der beiden Figuren Reh und Lilie zum Ausdruck, die den beiden Familienwappen entnommen sind, ebenso wie die Farben Gold und Blau.

Geschichte Graben

Rückblick in Stichpunkten (von Hans Pade)

21. Jahrhundert

2011: Baugebiet Graben Ost 1
2010/11: Ansiedlung der Logistikzentren Lidl und Amazon
2006: Restaurierung der Kirche und der Kirchenglocken
2003/04: Baugebiet südlich Ulmenstraße 1 und 2
2003: Einweihung des umgebauten Bürgerhauses

20. Jahrhundert

1998/99: Bau eines Feuerwehrhauses
1995/96: Baugebiete Via Claudia 1 und 2; Bau eines neuen Schulgebäudes am östlichen Dorfrand
1995: Errichtung eines neuen Rathauses
1994: Graben wurde wieder eine selbstständige Gemeinde
1991: Baugebiet Feldkapelle
1989: Einweihung der zweiten Fuggerlinde
1985: Erstes Gräbinger Volksfest
1984: Baugebiet östlich der Römerstraße
1978: Graben kam durch die Gemeindegebietsreform Verwaltungsgemeinschaft Lechfeld
1976: Baugebiet Graben Süd 2
1975: Bau des Kindergartens
1972: Neubaugebiet Graben Süd mit 12 Hektar wurde verwirklicht; Die Alte Schule in Graben wurde geschlossen
1968: Graben erhielt ein neues Gemeindewappen
1963/64: Sanierung des Kirchberges und Ausbau der Straße
1961/62: Bau des ersten Rathauses mit Feuerwehrhaus
1957-59: Die Dorfstraße wurde geteert
1952-54: Erste Straßenbeleuchtung im Dorf
1951: Ein Kriegerdenkmal wurde errichtet
1947-48: Die Kirchenglocken wurden nach Graben zurückgeholt
1945: Amerikaner besetzen das Dorf; Johann Egger wurde der erste Nachkriegs-Bürgermeister
1940: Bombenangriff auf Graben
1916-18: Erster Weltkrieg; Die Gemeinde beklagte 16 gefallene Bürger

19. Jahrhundert

1899: Einweihung der ersten Fuggerlinde
1876: Gründung des Veteranenvereins Graben
1873: Gründung der freiwilligen Feuerwehr Graben
1847: Der erste Postverkehr wurde in Graben aufgenommen
1837: Graben erhielt von König Ludwig I. ein Gemeindewappen
1829: Bau des Schulhauses am Kirchberg
1818: Graben wurde eine selbstständige politische Gemeinde
1816: Hunger durch Missernten
1803: Graben kam zum Königreich Bayern
1800: Napoleons Soldaten besetzten Graben

Früher

1772: Fleckfieberepidemie (Faulfieber) in Graben – 30 Tote Einwohner
1769: Erster nachweislicher Schulbetrieb in Graben
1648: Das schwedisch-französische Heer lagerte in Graben
1635: Die Pest trat wiederum im Dorf auf; Graben hatte nur noch 80 Einwohner
1625: Die Pest herrschte im Dorf
1525: Gräbinger Bauern nahmen am Bauernkrieg teil
1513: Der Friedhof um die Kirche wurde zu einer Kirchenburg ausgebaut
1504: Lukas Fugger zog nach Graben zurück; Umbau der Kirche von Graben
1447: Ein Zehnstadl wurde vom Domkapitel in Graben errichtet
1367: Hans Fugger verließ Graben und zog nach Augsburg
1354: Die Pfarrkirche wurde neu errichtet
1350: In Graben wurde ein Domherrenamt errichtet
1170: Die Grafen von Marstetten erwarben Besitz in Graben
1100: Das Rittergeschlecht “derer von Graben” regierte in Graben im Namen des Domkapitels
1063: Erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Graben “ecclesia Grabon”; Bischof Heinrich II von Augsburg vermachte der Kirche mit 2 Hufen Acker dem Domkapitel zu Augsburg

Geschichte des Gemeindeteils Lagerlechfeld

Rückblick in Stichpunkten (von Hans Pade)

21.Jahrhundert

2011: Baugebiet West 2
2009: 150-Jahr-Feier des Militärstandortes Lechfeld
2008: Jagdbombergeschwader 32 feierte sein 50-jähriges Jubiläum
2007: Baugebiet West 1
2005: Baugebiet Zwölferweg 2
2000-02: Bundesstraße B 17 wurde vierspurig ausgebaut
2000: Baugebiet Zwölferweg 2

20. Jahrhundert

1998: Baugebiet Gewerbegebiet 2 und 3
1994: Einweihung des Kindergartens “Villa Kunterbunt”
1992: Baugebiet Gewerbegebiet 1
1991: Baugebiet südlich des Sportplatzes
1987: Baugebiet südlich der Lechfelder Straße
1979: Gründung des Heimatvereins; Einweihung des Kriegerdenkmals
1973/74: Bau des Friedhofes
1969/70: Bau eines Geh- und Radwegs nach Graben
1966: Grundsteinlegung der katholischen Kirche Lagerlechfeld
1965: Grundsteinlegung der evangelischen Kirche Lagerlechfeld
1957/68: Die Straßen im Ortsteil Lagerlechfeld werden ausgebaut
1956: Die Bundeswehr übernimmt alle Militäreinrichtungen
1955: Schaffung des Baugebiets “Blumenstraße”
1952-54: Lagerlechfeld bekommt eine Straßenbeleuchtung
1950-62: Schulkinder wurden im alten Lazarett unterrichtet
1946-54: Militärgelände im Besitz der Amerikaner
1946: DP-Lager der Amerikaner mit 2937 Juden und 900 Tschechen
1945: Die Amerikaner erobern den Flugplatz und besetzten Lagerlechfeld
1944: Vier schwere Bombenangriffe mit vielen Toten
1937: Die Kirche von Lagerlechfeld wird abgerissen, sie muss für die neue Kaserne weichen
1934: Bau der Offizierssiedlung
1933/34: Die alte Kaserne wird geschliffen, viele neue Kasernen gebäude wurden errichtet
1933: Öserreichische Legion mit 3500 Mann auf dem Lechfeld
1931: Aus der alten Militärfeldschmiede wird eine Kirche
1929: Bayerische Geländesportschule zog im Lager Lechfeld ein
1923: Gründung des Krieger- und Soldatenvereins Lager Lechfeld
1921-24: Auffanglager für Flüchtlinge (DULAG)
1918: Auffanglager der heimkehrenden Soldaten (HEILAG)
1917/18: Das Lazarett wurde mit 6 weiteren Baracken vergrößert
1916: Gründung des Flugplatzes Lagerlechfeld
1915: Lagerlechfeld wird zum Durchgangsgefangenenlager 1. Ordnung, das bis zu 12.000 Kriegsgefangene aufnehmen kann
1914: Erste Flüchtlinge und französische Gefangene im Lager Lechfeld
1914-18: Erster Weltkrieg
1913: Lagerlechfeld wurde als Landeplatz der Fliegerabteilung Schleißheim genutzt

19. Jahrhundert

1895-99: Bau des Wasserturms, Battaliongebäude, Wasser- und Abwasserleitungen, Lazarettgebäude, Kläranlage, Stromversorgung usw.
1894: Erwerb von Grundstücken für das Lazarett von Gräbinger Bauern
1886-89: Bau eines Proviantenamtes mit Magazinen
1886: Besuch des Prinzregenten Luitpold und Kronprinzen Friedrich Wilhelm
1878: Erste Zivilbauten wurden errichtet (Gasthaus Kronprinz)
1875-77: Die Lechfeld-Eisenbahn von Bobingen nach Kaufering wurde gebaut mit vier Verladerampen in Lager Lechfeld
1875/76: Weiterer Ankauf von Grundstücken
1874: Errichtung einer Schließschule
1870/71: Krieg gegen Frankreich; Der Schießplatz wird zum Gefangenenlager (9000 Gefangene)
1866: Ein Barackenlager wird gebaut
1863-74: Errichtung der ersten Kasernenbebäude
1862: Kauf der ersten Grundstücke für den Schießplatz und erste offizielle Benutzung
1861: Erste Schießproben mit Kanonen auf dem Lechfeld
1860: Das bayrische Militär beschließt, einen Schießplatz auf dem Lechfeld zu errichten
1859: Das bayrische Heer versammelte sich auf dem Lechfeld

Zusammensetzung des Gemeinderats seit 1946

um 1800              Mair Sales

um 1802              Mögele Sebastian

ab 1807/08         Ertle Mathias

ab 1814/15         Eschay Anton

ab 1816/17         Sitterer Joseph

1817 bis 1834    Mair Joseph

1834 bis 1839    Port Lorenz

1839 bis 1858    Mayer Lorenz

1858 bis 1888    Egger Anton

1888 bis 1918    Hieber Isidor

1918 bis 1933    Gerum Martin

1933 bis 1935    Reiß Ludwig

1935 bis 1944    Holl Adolf

1946 bis 1952    Egger Johann

1952 bis 1968    Schnatterer Vinzenz

1968 bis 1984    Bauer Gregor

1984 bis 2008    Winkler Hans

seit 2008             Scharf Andreas

2014 – 2020
1. Bgm. Scharf Andreas
2. Bgm. Knoller Ulrich
3. Bgm. Angerer Volkmar
Bäumler Günter
Hagg Anton
Hammer Stephan
Hengge Georg
Höchtl-Scheel Sabine
Käs Georg
Käs Peter
Knoller Christine
Landto Rüdiger
Lauterer Gerald
Scharf Josef
Tomac Michael
Werner Erich
Wünsch Michael

 

2008 – 2014
1. Bgm. Scharf Andreas
2. Bgm. Knoller Ulrich
3. Bgm. Angerer Volkmar
Bäumler Günter
Fischer Ute
Graf Heinz
Hagg Anton
Hammer Stephan
Hengge Georg
Höchtl Julius
Höchtl-Scheel Sabine
Käs Georg
Käs Peter
Landto Rüdiger
Seidl Franz
Werner Erich
Wünsch Michael

 

2002 – 2008
1. Bgm. Winkler Hans
2. Bgm. Höchtl-Scheel Sabine
Lange Heinrich
Bäumler Günter
Eberhardt Johann
Graf Heinz
Grimm Manfred
Hagg Anton
Hammer Stephan
Hengge Georg
Hochholzer Susanna
Kosak Friedrich
Landto Rüdiger
Räder Ilka
Werner Erich
Wiedemann Elisabeth
Wünsch Michael
Angerer Volkmar für verstorbenen Lange Heinrich

 

1996 – 2002
1. Bgm. Winkler Hans
2. Bgm. Sitterer Paul
Angerer Volkmar
Eberhardt Johann
Fehr Annelie
Graf Heinz
Hagg Anton
Hammer Stephan
Höchtl-Scheel Sabine
Landto Rüdiger
Lange Heinrich
von Mengden Adele
Räder Ilka
Schmidt Siegfried
Wiedemann Elisabeth
Klottwig Ulrich für ausgeschiedene Fehr Annelie

 

1990 – 1996
1. Bgm. Winkler Hans
2. Bgm. Sitterer Paul
Berger Kasper
Graf Heinz
Hafner Michael
Höchtl-Scheel Sabine
Käs Georg jun.
Mautsch Werner
Schmidbauer Karl Dieter
Schmidt Siegfried
Sirch Manfred
Steger Gerhard
Tiedemann Rolf
Reiß Oskar
Hammer Karl für verstorbenen Schmidbauer Karl Dieter

 

1984 – 1990
1. Bgm. Winkler Hans
2. Bgm. Frieß Xaver
3. Bgm. Sitterer Paul
Tiedemann Rolf
Hafner Michael
Schmidt Siegfried
Steger Gerhard
Schmidbauer Karl Dieter
Mautsch Werner
Berger Kasper
Blaß Richard
Sirch Manfred
Resch Anton
Graf Heinz für ausgeschiedenen Blaß

 

1978 – 1984
1. Bgm. Baur Gregor
2. Bgm. Blaß Richard
3. Bgm. Sitterer Paul
Bechler Eduard
Hafner Michael
Sirch Manfred
Steger Gerhard
Wagner Michael
Lauter Franz
Schneider Wilhelm
Schmidt Siegfried
Spengler Albert
Winkler Johann
Berger Kasper jun. für Spengler

 

1972 – 1978
1. Bgm. Baur Gregor
2. Bgm. Brugmoser Andreas
3. Bgm. Blaß Richard
Bechler Eduard
Hafner Michael
Hammer Karl
Sirch Manfred
Sitterer Paul
Lauter Franz
Schneider Wilhelm
Schmidt Siegfried
Winkler Johann
Zwiener Kurt
Knie Alois für verstorbenen Zwiener

 

1966 – 1972
1. Bgm. Schnatterer Vinzenz
2. Bgm. Fischer Josef
Müller Wendelin
Bechler Eduard
Brugmoser Andreas
Sitterer Paul
Blaß Richard
Lauter Franz
Thumm Johann
Baur Gregor
Kuczera Kurt
Baur Gregor zum 1. Bgm. gewählt
Fischer Johann rückt für Baur nach

 

1960 – 1966
1. Bgm Schnatterer Vinzenz
2. Bgm. Fischer Josef
Erstling Werner
Kuczera Kurt
Mautsch Johann
Bechler Eduard
Fischer Johann
Brugmoser Andreas
Müller Wendelin
Seitz Georg
Thumm Johann
Knie Alois für Erstling
Marz Franz für verstorbenen Seitz

 

1956 – 1960
1. Bgm. Schnatterer Vinzenz
2. Bgm. Seitz Georg
Marz Franz
Reiß Ludwig
Hartmann Willibald
Wagner Johann
Röttel Franz
Mautsch Johann
Schmid Josef
Rotter
Fischer Johann

 

1952 – 1956
1. Bgm. Schnatterer Vinzenz
2. Bgm. Reimann Gerhard
3. Bgm. Fischer Josef
Reiß Ludwig
Krüger Wilhelm
Kröner Georg
Mautsch Johann
Knie Peter
Schmid Josef
Böhm Hermann

 

1948 – 1952
1. Bgm. Egger Johann
2. Bgm. Fischer Josef
Roscher Anton
Dzialas Fritz
Käs Anton
Schnatterer Vinzenz
Fischer Johann
Seitz Georg
Hagg Franz
Keller Hans
Schmid Josef
Ott Josef für ausgeschiedenen Roscher

 

1946 – 1948
1. Bgm. Egger Johann
2. Bgm. Hagg Engelbert
Seitz Georg
Schäffler Bonifaz sen.
Käs Anton
Schnatterer Vinzenz
Hagg Franz
Haider Engelbert sen.

Adresse & Kontakt

Rathausplatz 1

86836 Graben

 

Telefon: 08232 9621 0

E-Mail: poststelle@graben.de

Öffnungszeiten

Mo bis Fr          8 bis 12 Uhr
Di                     15 bis 18 Uhr
Do                    15 bis 17 Uhr